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Gepostet by on 21.12.2015 in Allgemein, Deckbuilding, Strategiespiele, Workerplacement | 2 Kommentare

Mombasa

Mombasa

Spiel im Test


Mombasa, ein Name wie gemalt. Der Klang verheißt Abenteuer und Weite, lässt mich an aufregende Safaris, prasselnde Lagerfeuer und leuchtende Sternenhimmel denken. Statt den weiten Savannen Kenias erwartet mich allerdings ein knallhartes Strategiespiel um Handelskompanien, Ausbreitung, Anteile, Diamanten – und Buchhaltung. Richtig gelesen, Buchhaltung. Das klingt vielleicht nicht ganz so spannend wie Jeeptouren durch die wilde Natur, ist aber tatsächlich ebenso großartig umgesetzt wie alle anderen Teile dieses außergewöhnlichen Titels.

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Mombasa war das Spiel, das mich in Essen am meisten gereizt hat. Beim Lesen des Messeaufgebots war ich immer wieder an Alexander Pfisters neuestem Streich hängen geblieben: Handelskompanien ausbreiten und Anteile erwerben ohne dabei wirklich Besitzer zu sein – das klang angenehm nach Spielen wie Imperial. Das Ganze dann noch kombiniert mit Dingen wie Deckbuilding, Workerplacement und dem wohl innovativsten Mechanismus beim Passen, der mir bisher untergekommen ist, ließen ein hochinteressantes Spiel erwarten. Ich wurde nicht enttäuscht.

Mombasa Brettspiel

Investoren in Afrika


Bis zu vier Spieler schauen auf die zu Beginn des Spiels noch leere Karte Afrikas. In sparsamer, zielführender Optik wird dort der Kontinent von vier großen Handelskompanien eingerahmt, beheimatet in Kapstadt, St. Louis, Kairo und dem namensgebenden Mombasa. Als Investoren ist es unsere Aufgabe, den Einfluss dieser Kolonien auszuweiten, Diamantenminen und Rohstoffe zu erschließen und dabei möglichst auf das beste Pferd im Stall zu setzen.

Die Handelskompanien sind dabei unabhängig, jeder Spieler kann investieren, wo er es gerade sinnvoll findet – oder sich vermehrt auf Bereiche wie Buchhaltung oder die Diamantenförderung verlegen. Am Ende gewinnt ganz profan, wer die größten Reichtümer angehäuft hat.

So funktioniert Mombasa


Vor Beginn der Runde legen alle Spieler gleichzeitig drei Aktionskarten verdeckt unter ihrem Spielertableau ab, mit denen sie in der folgenden Aktionsphase nach und nach – je nach gelegter Karte – verschiedene Aktionen durchführen können

  • Rohstoffkarten: Mit Bananen, Baumwolle oder Kaffee kann man entweder neue Karten erwerben, oder sich in den Anteilsleisten der Handelskompanien weiter nach vorne kaufen. Nur Karten desselben Typs können gemeinsam verwendet werden.
  • Ausbreitungskarten: Mit Hilfe dieser Karten lässt sich der Einfluss einer der vier konkurrierenden Parteien auf dem Spielplan ausweiten. Je größer der kontrollierte Bereich, desto wertvoller sind am Ende die Anteile. Gleichzeitig erlangt man über die Ausbreitung verschiedene Boni wie Geld oder Anteile.
  • Diamantenhändler-Karten: Wer auf seiner persönlichen Diamantenleiste vorwärts gehen möchte, setzt auf diese Karten. Geld ist hierbei ein netter Nebeneffekt.
  • Buchhalter-Karten: Äquivalent zur Diamantenleiste besitzt jedes Spielertableau auch eine Buchhaltungsleiste, die verschiedenste Belohnungen parat hält. Am Ende bringt die staubige Tätigkeit allerdings vor allem Geld und damit Siegpunkte.

Mombasa Test

Viele Möglichkeiten bei zunächst bloß drei erlaubten Aktionskarten. Damit die Spieler aber auch wirklich genug zum Nachdenken haben, bietet Mombasa zusätzlich noch je nach Spielerzahl zwei oder drei sogenannte Bonusmarker, mit denen im guten alten Workerplacement-Stil verschiedene Aktionsfelder besetzt werden können. Diese beeinflussen die Spielerreihenfolge, ermöglichen das Kaufen von Karten mit Geld oder bringen in der nächsten Runde zusätzliche Aktionen – um nur einige zu nennen.

Besonders interessant sind dabei die Felder für Mehrheiten. Wer etwa zusammengerechnet die meisten Bananen offen ausliegen hat, rückt für den eingesetzten Bonusmarker direkt kostenlos in der Kapstadt-Leiste vorwärts. Da einmal benutzte Karten umgedreht werden müssen, stehen Spieler hier manchmal vor einem Dilemma. Sollen sie direkt die eine ins Auge gefasste Karte kaufen, oder sich doch zuerst den Mehrheitenbonus sichern? Beim nächsten Zug könnte ein Mitspieler bereits schneller gewesen sein. Andersherum gilt dasselbe, denn plötzlich kann auch ein kümmerlicher Ausbreitungspunkt schon die Mehrheit bedeuten.

Die Kunst der Buchhaltung


Die Mehrheitenfelder sind nur ein Beispiel dafür, wie facettenreich sich Mombasa präsentiert und einzelnen Elementen verschiedenste Funktionen zuweist. Offenliegende Karten spielen dabei sogar eine noch weitere Rolle wenn man sich an die Buchhaltung machen möchte. Über verschiedene Wege, etwa über Ausbreitung, Aktionsfelder oder natürlich über Buchhalter selber, gelangt man an sogenannte Buchhaltungspunkte. Das klingt nicht nur großartig, sondern kann direkt in Geld oder in Buchplättchen umgesetzt werden, die nach und nach die Buchhaltungsleiste füllen.

Jedes der Bücher hat eine spezifische Bedingungen: Bestimmte Kartentypen mit gewissen Mindestwerten müssen offen im eigenen Aktionsbereich ausliegen, bevor sie in der Buchhaltungsaktion überschritten werden können. Im Optimalfall sammelt man also Bücher mit ähnlichen Bedingungen um mit einer Aktion direkt einen großen Schritt auf der Leiste zu machen. Klingt abstrakt – ist es tatsächlich auch. Die Buchhaltung ist besonders wegen der nötigen Planung definitiv das anspruchsvollste Element in Mombasa. Da kommen Köpfe schonmal zum Rauchen, denn der besondere Mechanismus beim Passen macht Vorausplanung nicht unbedingt einfacher.

Mombasa Brettspiel Test

Passen für Fortgeschrittene


Wer keine offenliegenden Aktionskarten und keine Bonusmarker mehr übrig hat, muss passen und damit seine Runde beenden. In den meisten Spielen ist das nicht mit besonders viel Nachdenken verbunden – nicht so in Mombasa! Vor Spielbeginn wählt jeder Spieler ein Startplättchen, das drei seiner neun Startkarten dazu verdonnert, über das Spielertableau gelegt zu werden. Diese bilden nun den Grundstock seiner mit jeder Runde wachsenden Nachziehstapel.

Wer passt, wählt einen dieser Stapel aus und nimmt ihn auf die Hand. Danach wird jede in dieser Runde gespielte Aktionskarte auf exakt den über ihr positionierten Nachziehstapel gelegt. Das hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Spielgefühl:

  1. Es ist unglaublich wichtig, wohin man die Aktionskarten vor der Runde legt
  2. Um Nachziehstapel mit guten Synergien zu bilden, muss im Optimalfall einige Runde vorausgedacht werden
  3. Wer voll auf die Buchhaltungsleiste setzt, wird in den ersten Partien Mombasa mindestens einmal über das Passen fluchen.

Mombasa verbindet viele bereits bekannte Mechanismen auf innovative Art und Weise, ein ähnliches Gedankenspiel beim Passen habe ich allerdings noch nirgends gesehen. Die Planung, die hier benötigt wird, zeigt klar auf, wie wichtig eine gut durchdachte Strategie in diesem Spiel ist. Da aber natürlich die Handlungen der Mitspieler völliges Vorausplanen nicht möglich machen, gibt es zahllose Möglichkeiten, Aktionen taktisch zu nutzen und das Ziel auf verschiedene Wegen zu erreichen.

Verzahnt und verflochten – Taktik vs. Strategie


In erster Linie ist Mombasa ein Strategiespiel, hat aber eine Menge taktischer Elemente. Man kann nicht alles im großen Stil machen – nicht gleichzeitig massiv Kompanien ausbreiten, Anteile kaufen, mit Diamanten handeln oder sich in Buchhaltung vertiefen – muss aber dennoch das ganze Spiel über flexibel bleiben und in allen Bereichen Kosten und Nutzen abwägen.

Die Bereiche skalieren in ihrer Effizienz: Brauche ich zum Beispiel für die ersten 20 Punkte noch ganze acht Bücher, sind für die nächsten 20 nur noch vier der Wälzer nötig. Dasselbe gilt für Anteils- und Diamantenleiste. Von allem ein wenig zu machen funktioniert demnach nicht, umso ärgerlicher allerdings, dass andersherum auch der Fokus auf nur eine Sache selten für den Sieg reicht. Hier ist also taktisches Fingerspitzengefühl gefragt, während dennoch von Beginn an eine sinnvolle Strategie verfolgt werden muss.

Das drückt sich wohl am deutlichsten im Deckbuilding aus, denn die Entscheidungen für die gekauften Karten beeinflussen die Vorgehensweise in Mombasa extrem stark. Wer keine Buchhalterkarten kauft, wird es sehr schwer haben das Ende der Leisten zu erreichen. Dasselbe gilt für andere Wege, jeder Erwerb muss gut überdacht werden. Dass die Taktik dennoch ein bestimmendes Element ist, erklärt ein weiteres Beispiel:

Für den Diamantenhandel gibt es natürlich keine bessere Methode, als Diamantenhändler-Karten zu kaufen, so oft man kann. Das heißt allerdings nicht, dass es ansonsten keine Möglichkeiten gibt, den Handel mit den funkelnden Steinen voranzutreiben, denn etwa Ausbreitungsboni oder Mehrheitenfelder sind dafür weitere Optionen. Die sind zwar nicht ganz so effizient wie die Händler, bringen mich aber trotzdem weiter – und bedeuten auch für ganz andere Bereiche einen Fortschritt. Das beugt Monotonie vor, bevor sie überhaupt entstehen kann und sorgt dafür, dass ich immer an mehr als nur einer Front mitmische.

Man sieht an diesem dann doch recht ausführlichen Exkurs: Mombasa ist unheimlich verflochten und erlaubt das Verfolgen verschiedener Ziele mit einer einzelnen Strategie. Das weckt die Lust am taktischen Grübeln, kann im Spiel aber natürlich durchaus zu längeren Denkpausen führen. Ich persönlich liebe es, anderen könnte es zu viel sein.

Mombasa Alexander Pfister

Aktionen, die die Welt bedeuten


Sieben Runden hat das Spiel, nur drei Karten dürfen die Spieler jede Runde auslegen – das gibt jeder einzelnen Aktion Gewicht und zwingt zur Beschränkung, macht die Option auf zusätzliche Plätze für Aktionskarten aber umso interessanter. Diese erhält man jeweils, wenn der Diamant oder das Tintenfass gewisse Felder überschritten haben, am Ende kann man also maximal fünf Karten pro Runde ausspielen. Zumindest eine der Leisten sollte demnach auch der größte Anteilsjäger in seinen groben Plan einschließen.

Nach und nach wird das eigene Deck stärker, die Kompanien breiten sich aus und die Spieler erschließen weitere Aktionsmöglichkeiten. Mombasa bietet wie viele Spiele seiner Art ein befriedigendes Aufbaugefühl, dafür sorgen auch die Kompanieleisten. Denn während ein Spieler immer mehr Anteile an einer Kompanie erwirbt, schaltet er weitere persönlich nutzbare Aktionsfelder frei oder erhält einen dauerhaften Bonus, kann Karten etwa günstiger erwerben oder eigene Ausbreitungsaktionen verstärken.

Interaktion in Mombasa


Dem einen oder anderen mag die Beschreibung bisher recht trocken vorgekommen sein, doch der Eindruck täuscht. Dafür sorgen natürlich hauptsächlich Anteils- und Ausbreitungsmechanismus. Ist die Karte zu Spielbeginn noch leer, kommen sich die Handelsposten der Kompanien recht schnell in die Quere – ein harter Verdrängungswettbewerb setzt ein.

Dabei darf man nie vergessen, dass keinem Spieler eine der Kompanien gehört. Wer viele seiner Aktionen dafür einsetzt, dass eine bestimmte Farbe die dominante Handelsmacht des Kontinents wird, kann sich sicher sein, dass die Konkurrenz sich schon bald als Trittbrettfahrer einklinkt und die Früchte der eigenen Arbeit erntet. Hier gilt es, jederzeit flexibel zu bleiben, geschicktes Taktieren und das Einschätzen der Kontrahenten sind Trumpf.

Mombasa ist aber auch in anderen Bereichen interaktiver als viele ähnlich gelagerte Genrevertreter. So sorgen zum Beispiel die Mehrheitenfelder dafür, dass ich sehr genau darauf schaue, welche Karten meine Mitspieler beim Passen auf die Hand nehmen. Das spart mir viel Frust, verschafft für die nächste Runde einen Vorteil und verhindert, dass jeder für sich alleine spielt. Mombasa ist kein Solitär, das Spielerlebnis ist angenehm dynamisch.

Mombasa Anleitung

Mein Fazit


Wie gut ist Mombasa, wie spielt es sich? Bisher habe ich mich vor allem über das Spielprinzip ausgelassen, mich in Ausführungen über die Spielphilosophie verloren, aber kaum über das Spielgefühl geschrieben. Um das direkt zu ändern: Es spielt sich großartig. Flüssig greifen die Mechanismen nach dem guten alten Prinzip „komplex, aber nicht kompliziert“ ineinander und schaffen in ihrer Gesamtheit, ihrer Vielfalt und ihren vielen verschiedenen Wegen und Möglichkeiten ein Spielerlebnis, das direkt nach der nächsten Partie ruft.

Mit Ausnahme der Buchhaltung sind die Regeln in ihrer Grundstruktur so einfach, dass sie unheimlich schnell verinnerlicht werden können – das haben die seltenen Rückfragen in den Testrunden gezeigt. Die Anleitung setzt dabei zwar keine Maßstäbe, erfüllt aber einen guten Job, während das Material sich ausgesprochen hochwertig präsentiert. Artdesign und Farbschema werden vielleicht nicht jedem gefallen, aber die stimmige Gestaltung sorgt dafür, dass alle Spieler jederzeit die Übersicht behalten.

Der Wiederspielreiz ist nicht nur aufgrund der Interaktion hoch, die Kompanieleisten mit ihren Bonusaktionen werden in jedem Spiel neu zugelost. Schon dieses kleine Detail sorgt in jeder Runde für neue Strategien und ich habe noch lange nicht das Gefühl, alles versucht und gesehen zu haben. Aber genug des Lobs, Zeit für ein wenig Kritik: Mombasa ist nicht unbedingt ein Spiel für zwei Personen. Schon zu dritt passiert auf dem Spielplan weniger als zu viert, für zwei ist er eventuell ein wenig zu groß.

Wenn sich dann einige Kompanien gar nicht erst ausbreiten, nimmt das den zugehörigen Anteilsleisten den Reiz und damit verschiedene Aktionen und Boni aus dem Spiel. Sollte Mombasa ein Erfolg werden, ist nicht umsonst ein Plan für zwei Spieler angedacht. Tatsächlich bleibt es für mich aber bei diesem einen Kritikpunkt – wenn man darüber hinwegsieht, dass das Spiel eine verdammt große Tischplatte braucht.

Alle Freunde waschechter Eurogames finden hier einen echten Knaller. Mombasa eröffnet eine unfassbare taktische Tiefe und fühlt sich dabei dennoch alles andere als trocken an. Man mag es kaum glauben, aber ich als Freund funktionierender Mechanismen mag zum Beispiel Schach nur in seltenen Momenten. Spiele dürfen in meinen Augen nicht zu abstrakt sein, sie müssen ein Thema sinnvoll umsetzen und das wird hier durch die dynamischen Prinzipien von Ausbreitung und Anteilserwerb definitiv getan. Das unverbrauchte Setting trägt seinen Teil bei.

Es wird Zeit, die Köpfe rauchen zu lassen. Mombasa ist 2015 mein Strategiespiel des Jahres und fängt Auf den Spuren von Marco Polo noch kurz vor der Ziellinie ab. Wer nicht vor gelegentlichen Grübeleien zurückschreckt, sich gerne auf große Komplexität einlässt, zwei bis drei Stunden erübrigen kann und mindestens zwei Mitstreiter findet, sollte sich dieses Spiel einmal ganz genau ansehen. Investitionen warten darauf, getätigt zu werden.

Vielen Dank an den Pegasus-Verlag für die Zusendung des Rezensions-Exemplars!

Hat dir diese Rezension gefallen oder bist du anderer Meinung? Hinterlasse gerne einen Kommentar – wir freuen uns riesig über Lob, Anregungen und Kritik.

Mombasa

Mombasa
9

Strategie/Taktik

10/10

    Interaktion

    6/10

      Anleitung/Material

      9/10

        Spielspaß

        9/10

          Pro

          • - Strategiespiel mit extremer taktischer Tiefe
          • - Genreunüblich hohe Interaktion
          • - Unverbrauchtes Setting
          • - Jede Aktion zählt
          • - Innovative Mechanismen, sehr gute Balance der Strategien

          Contra

          • - Bei zwei Spielern fallen eine bis zwei Kompanien unter den Tisch
          • - Ziemlich große Tischfläche benötigt

          2 Kommentare

          1. Hallo! Habe mir das Spiel zugelegt und heute die ersten zwei Proberunden gespielt. Jedoch habe die Verwendung der Bonusmarker noch nicht ganz verstanden. Man kann doch nur einen pro Runde setzen, wozu habe ich dann bis zu 5 Marker? (Nach jeder Runde werden sie ja wieder vom Spielplan entfernt) danke!

            • Hallo Erwin! Gratulation zu diesem tollen Spiel. Ein kurzer Blick in die Regeln zeigt Folgendes:

              “Im Spiel zu zweit erhält jeder Spieler 3 Bonusmarker. Im Spiel zu dritt oder viert erhält jeder Spieler 2 Bonusmarker.
              Legt die übrigen Bonusmarker zurück in die Schachtel. Diese werden nur in Spielen benötigt, in denen die Kompanieleiste B2 verwendet wird”

              In den meisten Spielen hat man also nur zwei Bonusmarker. In den ersten Runden kommt einem das noch relativ viel vor, aber später flucht man oft und wünscht sich viel mehr davon. Bonusmarker sind ja im Endeffekt freie Aktionen, die unabhängig von den abgelegten Karten ausgeführt werden können. Einen möchte man eigentlich jede Runde auf ein Mehrheitenfeld legen, einen anderen eventuell auf ein nun freigeschaltetes Feld einer Kompanieleiste – und wenn man dann noch Startspieler werden, oder eine Karte kaufen oder verkaufen möchte, ist man schon raus.

              Über die B2-Leiste kann man weitere Bonusmarker freischalten. So könnte man in einem Spiel zu zweit theoretisch 5 Marker haben. Oft wird das aber denke ich nicht vorkommen. Ich hoffe die Antwort hat dir geholfen.

              Viel Spaß noch mit Mombasa!

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